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Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlagen leisten schon jetzt einen wertvollen Beitrag zur ressourcenschonenden Energieversorgung. Mehrere Solarzellen, die zu Solarmodulen oder -paneelen zusammengeschlossen werden, wandeln die Energie der Sonne direkt in elektrischen Strom um. Durch diese Technik kann die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern oder Atomstrom drastisch reduziert werden.

Wie funktioniert eine PV-Anlage?

Eine Photovoltaikanlage wird auf dem Dach oder an der Fassade montiert. Die Module bestehen aus mehreren Solarzellen, die schichtartig aufgebaut sind. Sobald die Sonnenstrahlen auf diese Zellen treffen, entsteht zwischen den verschiedenen Schichten elektrische Spannung, die einen gerichteten Elektronenstrom erzeugt. Ein angeschlossener Verbraucher führt schließlich zum Fließen von Gleichstrom. Dieser wird unter Verwendung eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt und entweder direkt verbraucht, in einem Akkumulator gespeichert oder – unter bestimmten Bedingungen – ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Photovoltaikanlagen arbeiten auch bei schlechten Lichtverhältnissen, grundsätzlich steigt der Ertrag aber mit stärkerer Sonneneinstrahlung.

Die Vorteile von einer Photovoltaikanlage

PhotovoltaikanlageDie Nutzung des Sonnenlichts zur Stromerzeugung ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die eigene Brieftasche. Immerhin scheint die Sonne kostenlos und setzt dabei keinerlei Schadstoffe frei. Sie müssen den Haushaltsstrom also nicht teuer kaufen und können den Überschuss sogar an Ihren Energielieferanten verkaufen (Achten Sie auf die Vertragsbedingungen!). Nach der einmaligen Investition fallen keine weiteren Kosten an, da Photovoltaikanlagen sehr langlebig sowie wartungs- und störungsarm sind. Zusätzlich wird die Investition in eine PV-Anlage aufgrund des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) maßgeblich vom Staat unterstützt.

Mit welchem Ertrag können Sie rechnen?

Um in unseren Breiten effizient zu arbeiten, müssen die Paneele möglichst genau nach Süden ausgerichtet sein. Der Neigungswinkel zur Horizontalen sollte etwa 30 ° betragen, allerdings kann er auch von 10 ° bis etwa 50 ° variieren. Solange die Ausrichtung nach Süden gewährleistet ist, liegt die Ertragsdifferenz bei einem veränderten Neigungswinkel nur bei maximal 5 %. Bei günstigen Bedingungen brauchen Sie etwa 8 m² Modulfläche, um ca. 1.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr zu erzeugen. Den Jahresbedarf eines durchschnittlichen Haushalts decken Sie mit ungefähr 30 – 45 m² Modulfläche (bei einer installierten Leistung von 4 Kilowattpeak).

Welcher Wartungsaufwand kommt auf Sie zu?

Eine Photovoltaikanlage ist grundsätzlich äußerst wartungsarm. Eine jährlich durchgeführte Sichtkontrolle, welche die Kleinteile wie Schrauben und anderes Befestigungsmaterial mit einschließt, reicht für gewöhnlich völlig aus. Nützlich und vor allem interessant ist hingegen die regelmäßige Ertragskontrolle. Wenn Sie die Zählerstände regelmäßig ablesen und notieren, können Sie schon nach kurzer Zeit feststellen, wie viel Geld Sie eingespart oder sogar verdient haben.

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